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Drehbuch-Format

Drehbuch-Transitions — CUT TO:, FADE OUT. & Co.

Wie man Transitions formatiert: FADE IN, CUT TO:, SMASH CUT TO:, DISSOLVE TO:, MATCH CUT TO:, INTERCUT — wohin sie gehören, wie man sie ausrichtet und wann man sie weglässt.

Transitions sind die Großbuchstaben-Hinweise, die sagen, wie eine Szene in die nächste übergeht — CUT TO:, FADE OUT., DISSOLVE TO:, MATCH CUT TO: Sie stehen in eigener Zeile, rechtsbündig, am Ende einer Szene. Im Spec-Drehbuch lautet die goldene Regel: so wenige wie möglich.

Wohin Transitions gehören

INT. COFFEE SHOP — DAY

Mara watches the door. It opens.

                                        CUT TO:

EXT. PARKING LOT — DAY
  • GROSSBUCHSTABEN, in eigener Zeile
  • Rechtsbündig (oder eingerückt auf ~6,0" — siehe Ränder)
  • Mit Doppelpunkt (CUT TO:) — außer FADE IN: am Anfang und FADE OUT. am Schluss

Die Standard-Transitions

FADE IN: / FADE OUT.

Eröffnung und Abschluss des gesamten Skripts:

FADE IN:

INT. NEWSROOM — NIGHT
...

                                        FADE OUT.

THE END

FADE OUT. ist die einzige unentbehrliche Transition — einmal, am Ende.

CUT TO:

Einstmal der Standard, heute implizit: Eine neue Slugline bedeutet bereits den Schnitt. Nutze CUT TO: nur, wenn der Schnitt selbst ein Beat ist — ein Punchline-Treffer, eine harte Zeitwende.

SMASH CUT TO:

Ein abrupter, harscher Schnitt — vom Wecker zur Explosion, vom Streit zur Stille. In Anfängerskripten überstrapaziert; verdien dir ihn.

DISSOLVE TO:

Vergangene Zeit, Erinnerung, traumartiges Treiben:

                                        DISSOLVE TO:

EXT. FARMHOUSE — DAY (YEARS LATER)

MATCH CUT TO::

Eine visuelle Reim zwischen zwei Einstellungen — die blutende Tasse auf die rote Warnlampe. Ein Trick des Autors: nur wenn das gereimte Bild wirklich in beiden Szenen auf der Seite steht.

INTERCUT WITH / INTERCUT

Kein Szenenübergang, sondern ein Verbindungsgerät für Telefonate und Parallelaktion.

BACK TO / RETURN TO SCENE

Führt nach einer Rückblende oder Sekundär-Slugline in die Hauptszene zurück.

Was man nicht schreibt

  • Kamerahinweise — PAN TO:, DOLLY IN: sind Sache des Regisseurs, nicht des Specs
  • Erfundene Transitions — DRAMATIC CUT TO: — wenn das Drumherum stimmt, spürt der Leser das Tempo schon
  • Eine Transition nach jeder Szene — nichts plättet das Tempo mehr; die Slugline reicht

Der moderne Standard

Die meisten Spec-Skripte enthalten genau drei Sorten Transitions:

  1. FADE IN: — einmal, am Anfang
  2. CUT TO: (oder eine Variante) — einige Male, als Effekt
  3. FADE OUT. — einmal, am Ende

Alles andere ist Szenenüberschrift plus Action. Das Tempo entsteht aus Szenenlängen und der Montage des Nebeneinanders.

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Häufige Fragen

Rechts- oder linksbündig?

Rechtsbündig (oder ~6" Einzug). Fountain markiert sie mit > — siehe Fountain-Syntax.

Muss CUT TO: zwischen Szenen stehen?

Nein. Im modernen Spec impliziert die neue Überschrift den Schnitt. CUT TO: nur für Schnitte, die ein dramatischer Beat sind.

CUT TO: oder DISSOLVE TO:?

Der Schnitt ist instantan — der Normalfall. Die Blende verschmilzt zwei Bilder und signalisiert verstrichene Zeit, Erinnerung oder Weltwechsel.

Ist FADE OUT am Schluss Pflicht?

Nicht streng, aber es ist der saubere Abschluss. Ergänze THE END oder CUT TO BLACK., wenn du magst.

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